Meyer Sound LEO Family befeuert Judas Priest

  
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Photo Credit © Khoi Ton
"Für einige der größten Arenen beschlossen die Veranstalter, mehr Plätze zur Verfügung zu stellen, was bedeutet, dass der FOH weiter nach hinten gedrängt wird, als mir lieb ist. Ich ziehe es vor näher dran zu bleiben, auch wenn es nur wegen des besseren Sichtkontakts zur Bühne ist. Es war eine Herausforderung, aber ich schob die Fader einfach weiter nach oben und die LEO Family lieferte den gleichen konstanten Klang wie sonst."

- Martin Walker
Production Manager and FOH Mixer

Fast 49 Jahre nachdem Judas Priest in ihrer ursprünglichen Besetzung zum ersten Mal die Midlands rockten, touren die britischen Heavy Metal Master mit ihrer bisher höchstkarätigen Neuerscheinung. Ihr neuestes Album Firepower, das im März auf den Markt kam, stieg schnell in die Top 5 der US und UK Charts auf und erreichte die Nummer zwei in Deutschland und Österreich und die Nummer eins in Schweden. Wie bei allen bisherigen Konzerttouren basiert die Tourneeproduktion auf einem Meyer Sound LEO Family System und wieder einmal steht Branchenveteran Martin Walker als Produktionsleiter und FOH-Mixer am Ruder.

„Die Band hat sich im Laufe der Jahre ständig weiterentwickelt und versucht bewusst neue Wege zu gehen,“ sagt Walker. „Manches kam nicht gut an, aber diesmal haben sie ein Album geschaffen, das jeder live hören möchte. Und die Band fühlt sich dabei absolut großartig.“

Judas Priest gilt als sehr laute Band, Walker jedoch hat Techniken gefunden, dass sich die Show mit der LEO Family so laut wie möglich anhört und dabei trotzdem moderate Pegel beizubehalten. „Ich finde, dass das LEO System die Lautstärke besser handhabt als jede andere PA, auf der ich je gemischt habe,“ erzählt er. „Andere Systeme können auch laut, klingen dann aber nicht mehr gut oder strahlen nicht mehr so weit ab. LEO siegt hier in jeder Hinsicht, es ist laut, klingt gut und bietet auch auf Distanz eine gleichmäßige Abdeckung. Es muss schon ein sehr großes Venue sein, wenn man Delays braucht.“

Walker schätzt auch die Skalierbarkeit der LEO Family. Auf der Tour werden Veranstaltungsorte mit 2.200 Sitzplätzen bis hin zu großen Sportarenen bespielt. In größeren Arenen besteht das System aus je 16 LEO Line Array Lautsprechern pro Seite mit je drei darunter geflogenen LYON Line Array Lautsprechern zur Nahfeldabdeckung. Seitliche Hangs bestehen aus jeweils 12 MILO Line Arrays.

Eine neue Komponente auf dieser Tour ist das Sub-Bass-System mit vier cardioiden Arrays aus jeweils drei 1100-LFC Low-Frequency Control Elements - zwei geflogene Arrays und zwei gestackte. „Ich habe damit schon auf der Iron Maiden Tour experimentiert und fand, dass es eine viel gleichmäßigere Abdeckung bietet und weiter zurück bis in die höheren Arenasitze reicht,“ sagt Walker.
Abgerundet wird das System durch ein Center-Cluster aus 700-HP Subwoofern, die je nach Bedarf verwendet werden und mehreren UPA-1P und JM-1P Lautsprechern als Front- und Outfills. Eine Galileo GALAXY Netzwerkplattform verbindet und optimiert das System. Diejenigen Bandmitglieder, die In-Ear-MNonitoring vermeiden, weil sie ein offenes Bühnenambiente bevorzugen, nutzen MJF-212A Stage Monitore. Wie schon seit mehr als einem Jahrzehnt von Walker bevorzugt, wurde das System von der britischen Firma Major Tom, Ltd. geliefert.

Insgesamt, so Walker, ist die Tour reibungslos verlaufen, wenn auch mit einigen kleinen Anpassungen, die wegen des überraschenden Wiederauflebens der Band notwendig waren. „Für einige der größten Arenen beschlossen die Veranstalter, mehr Plätze zur Verfügung zu stellen, was bedeutet, dass der FOH weiter nach hinten gedrängt wird, als mir lieb ist,“ gibt Walker zu. "Ich ziehe es vor näher dran zu bleiben, auch wenn es nur wegen des besseren Sichtkontakts zur Bühne ist. Es war eine Herausforderung, aber ich schob die Fader einfach weiter nach oben und die LEO Family lieferte den gleichen konstanten Klang wie sonst.“

Die zeitlose Band, sagt er, das Meyer Sound System und seine handverlesene Crew aus erfahrenen Freelancern rocken wie eine vertraute und gut geölte Maschine. „Abgesehen von den cardioiden geflogenen Subs ist es wirklich dasselbe wie beim letzten Mal,“ gesteht Walker. „Die LEO Family, die DiGiCo SD-7 Konsole, die mit den gleichen Show Files gefüttert wird und die Besten der Branche. Es ist ein bewährtes Erfolgsrezept und bis sich jemand etwas Besseres einfallen lässt, bin ich mehr als glücklich damit.“

April 2018

 

VORGESTELLTE PRODUKTE

1100‑LFC

Galileo GALAXY

JM‑1P

LEO

LYON

MJF‑212A

UPA‑1P